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ARTEMISININ BEI KREBS? - Bericht von David Amrein, Clark-Institut, Schweiz |
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Am 28./29. Juli 2007 fand das Krebs-Seminar mit dem Münchner Heilpraktiker Alan Baklayan statt. Sie finden einen kurzen Überblick von David Amrein.
Artemisinin als Behandlung bei Krebs?
Vor ein paar Jahren hat Prof. Henry Lai von der University of Washington in Seattle für uns die Wirkung des Zappers auf Krebszellen untersucht. Lai hat über 100 Forschungspapiere veröffentlicht. Darunter auch Studien zum Wirkungsmechanismus der Wermutpflanze bei Malaria.
Der Malaria Parasit befällt rote Blutkörperchen und ernährt sich vom roten Blutfarbstoff. Dabei bleiben giftige Eisenverbindungen übrig, welchen für den Parasiten gefährlich wären. Deshalb organisiert er diese Eisenmoleküle und stapelt sie wie in einem Büchergestell auf. Das in der Wermutpflanze erhaltene Artemisinin verbindet sich mit dem Eisen, um freie Radikale zu generieren, welche den Parasiten zerstören. Artemisinin und seine verwandten Verbindungen Artesunat und Artemether gehören heute zu den meist verwendeten Mitteln gegen Malaria.
Nachdem Lai diesen Wirkungsmechanismus belegt hatte, überlegte er sich, dass Krebszellen meist auch stark erhöhte Eisenanteile haben. Tatsächlich haben Krebspatienten meist viel zu tiefe Eisenwerte, und wenn man ihnen Eisen als Ergänzungsmittel verabreicht, wird dieses meist sofort von den Krebszellen aufgenommen und der Blutwert bleibt tief. Lai folgerte, dass Artemisinin auch in Krebszellen so viele freie Radikale produzieren müsste, um die Zellen zu schädigen. Da nur die Krebszellen so hohe Eisenwerte haben, ist die Therapie sehr spezifisch, und für gesundes Gewebe unbedenklich.
Prof. Lai hat mir schon vor 5 Jahren davon erzählt. Zu dem Zeitpunkt gab es noch gar keine Erfahrungswerte damit, es war erst einmal einfach eine Theorie. Und obwohl auch jetzt noch echte klinische Studien fehlen, gibt es inzwischen doch Erfahrungswerte aus der Praxis, welche Hoffnung aufkeimen lassen, dass die Artemisinin Therapie bei Krebs funktionieren könnte.
Den Erfahrungsbereicht aus einer Ärztegemeinschaft finden Sie hier: http://www.springboard4health.com/notebook/nutrients_artemisinin.html (auf englisch). Auch im deutschsprachigen Raum gibt es erste Erfahrungsberichte, so z.B. hier: http://www.abc-heilungs.net/24029.html.
Es ist zu hoffen, dass grössere Studien durchgeführt werden, um herauszufinden, wie wirksam Artemisinin wirklich ist für die Behandlung bei Krebs. Zwischenzeitlich steht es jedem offen, die Therapie bei sich anzuwenden. Es ist dabei zu beachten, dass standardisierte Extrakte eingenommen werden und den gängigen Empfehlungen Folge geleistet wird. Ebenso darf man diese Therapie NICHT mit der Vitamin C Infusions Therapie kombinieren, die auch sehr nützlich und inzwischen gut belegt ist und die ich bei allen Krebs Patienten immer empfehle. Die Artemisinin Therapie ist nämlich auf das Erzeugen von vielen freien Radikalen angewiesen, eine Therapie mit hohen Dosen von Antioxidantien würde dies blockieren.
Davia Amrein, Dr. Clark Institut, Schweiz. |
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