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Zu den Grundkräften unserer Erde gehört das Erdmagnetfeld. Ohne dessen Schutz hätten wir wohl kaum eine Überlebensmöglichkeit auf der Erde.
So wie alle geophysikalischen Erscheinungen die unsere Umwelt beeinflussen, spielt das Magnetfeld, das unsere Erde umgibt eine große Rolle. Schon in der frühen Schifffahrt erkannten die Seeleute mit Hilfe des Kompass, den Nutzen des Erdmagnetismus. Doch worin besteht der wissenschaftliche Hintergrund dieses Phänomens?
Ausschlaggebend für den Erdmagnetismus ist der flüssige Kern der Erdkugel. Dieser Kern aus heißem Metall beginnt in einer Tiefe von 2900 Kilometern. Erste Beweise für die Existenz eines Erdkerns konnte B. Gutenberg 1914 aufgrund seismologischer Untersuchungen erbringen. Die sogenannten Scherwellen spielen noch heute eine große Rolle bei der Untersuchung des Erdkerns. Sie geben Aufschluss darüber, wie der Erdkern aufgebaut ist. Er besteht aus einen inneren und einen äußeren Teil.
Der innere Teil wird eher als ein Festkörper bezeichnet, im Gegensatz dazu gestaltet sich die äußere Schale des Erdkerns flüssig. Doch in wie weit trägt der Erdkern zum Erdmagnetismus bei? Die sogenannte Dynamotheorie sieht den Erdkern als gewaltigen Dynamo. Laut dieser Theorie muss es eine elektrische Leitfähigkeit zwischen inneren und äußeren Erdkern geben, die wiederum ein Magnetfeld erzeugt.
Das Erdmagnetfeld dient nicht nur zur Navigation, was noch viel wichtiger ist, es schützt uns vor den Sonnenwinden. Ohne diesen Schutz wären wir den geladenen Teilchen dieser Winde ausgeliefert und jedes Leben auf der Erde würde zugrunde gehen. Doch neuste Untersuchungen zeigen, das unser Magnetfeld schwächer wird. Viele Wissenschafter sind der Meinung, dass dies ein Anzeichen auf eine Umpolung des Magnetfelds ist.
(Bild links: Illustration eines auf die Magnetosphäre aufteffender Sonnenwind. Das Magnetfeld wirkt wie eine "Pufferzone" die die Teilchen des Solarwindes ableitet. [Bild:ESA])
Grundlegende Beweise für Umpolungen in der Vergangenheit der Erdgeschichte gibt es bereits. Bohrungsproben aus erstarrtem Lavagestein geben Aufschluss über die magnetische Vergangenheit unserer Erde, denn in erstarrter Lava kann man die Richtung der enthaltenen Metallteilchen mit den heutigen Polen vergleichen. So konnten Forscher errechnen das die Letzte Umpolung von rund 700.000 Jahren stattfand und eine nächste schon längst überfällig ist. Auch in den letzten Jahrzehnten konnte erwiesen werden, dass unser Magnetfeld zunehmend schwächer wird.
Laut den neuesten Studien würde eine Umpolung des Magnetfeldes etwa 7000 Jahre lang dauern. In diesem Zeitraum würden sich beide magnetischen Pole über den ganzen Planeten verteilen bis der Wechsel vollzogen ist. Dieser Wandel hätte keine gravierenden Folgen für die Technik. Jedoch für die menschliche Gesundheit. Denn das Krebsrisiko würde sich Aufgrund des instabilen Magnetfeldes drastisch erhöhen. Einziger Trost: Rund um die Erdkugel wird man tagtäglich Magnetstürme bewundern können.
Der Wissenschaft ist klar das dieser Prozess nicht willkürlich passiert, sondern an einen sich wiederholenden Ablauf gebunden ist. Die Frage ob diese Magnetfeldumpolung eine Rolle im Klimawandel spielt ist noch nicht klar. Die Wissenschaft ist weiterhin bemüht die Rätsel unseres Planeten zu entschlüsseln.
Christian Ibetsberger
Christian Ibetsberger war langjähriger Mitarbeiter in der Newsredaktion und als Mitglied der Raumfahrer.net-Leitung tätig. Originalartikel: http://www.raumfahrer.net
Der Einfluss vom Erdmagnetfeld auf Lebewesen
Die Erde ist wie ein riesiger Magnet, der die Kompassnadeln auf der ganzen Welt gewissermaßen zwingt, sich nach seinen Feldlinien auszurichten. Das natürliche Magnetfeld der Erde wird zu mehr als 95% tief im Erdinneren erzeugt. Verantwortlich dafür sind Bewegungen elektrisch leitender Materie im flüssigen äußeren Erdkern, d.h. in mehr als 2.900 km Tiefe. Da sich der äußere Kern der Erde schneller als ihr Mantel um die Erdkruste dreht, entsteht wie bei einem Generator dauernd elektrischer Strom, der das Magnetfeld der Erde aufbaut.
Um die Wirkung eines Magnetfelds zu beschreiben, reicht die reine Feldstärke (Stärke des Magnetfelds) nicht aus. Sie muss vielmehr mit der Materialeigenschaft multipliziert werden und ist als Flussdichte mit der Einheit „Tesla" (T) definiert.
Betrug das Erdmagnetfeld vor einigen Tausend Jahren noch stolze 200 µT (Mikro-Tesla), so bietet es heute im Mittel gerade noch knappe 50 µT auf. Vor 200 Jahren waren es ungefähr 100 µT. Im Vergleich dazu erzeugt beispielsweise ein Stahlbetonbau ein statisches Feld von mehr als 50 µT! ...
Durch die Weltraumfahrt mussten sich die Wissenschaftler mit den Einflüssen des Magnetismus auf den menschlichen Organismus verstärkt auseinandersetzen, da die Raumfahrer ohne den Einfluß des Erdmagnetfeldes mit osteoporotischen Veränderungen, depressiv und wahrnehmungsgestört zur Erde zurückkamen. So werden beispielsweise die Raumanzüge und Weltraumkapseln heutzutage mit erdähnlichen Magnetfeldern ausgestattet, da die früheren Astronauten allzu kraft- und energielos zur Erde zurückkehrten. ...
Original nachlesen: http://www.mrs2000.de
Weitere Artikel zum Thema:
Magnetische Pole der Erde auf Wanderschaft http://www.faz.net
Zitternde Vektoren http://www.faz.net
Es gibt viele weitere - teilweise verwirrende - Informationen im Internet zum Thema. Schauen Sie sich selbst ein bisschen im Netz um und informieren Sie sich. Doch für mich ist die Konklusion von allen diesen Informationen einzig und allein:
BLEIBE IN DEINEM ZENTRUM ODER KOMME IN DEIN ZENTRUM, IN DEINE KRAFT, DEINE MITTE. ÖFFNE DAS HERZ UND HANDLE IM ALLTAG AUF REDLICHE, EHRENVOLLE, MITFÜHLENDE UND AUTHENTISCHE ART UND WEISE. TUE ALLES SO, DASS DU JEDERZEIT DIR SELBST UND DEINEM GEGENÜBER GERADE IN DIE AUGEN SCHAUEN KANNST.
Dies trägt dich durch alle Höhen und Tiefen, durch alle Veränderungen, Sicher- und Unsicherheiten. Die Gelassenheit in der Ruhe und im Sturm zählt.
Rositta Virag
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