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DIE AURA - WAS IST DAS? - Monika Rachbauer, Aura-Abschlussarbeit Nov. 2007 |
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Monika beschreibt kurz und prägnant einiges, was in diesem Jahr der Ausbildung über die Aura vermittelt wurde.
Mein Name ist Monika Rachbauer.
Am 25. Oktober 1954 kam ich als erste von drei Töchtern der Melany (Melly) und des Walter Vogel in Lustenau in Vorarlberg zur Welt. Wir lebten zusammen mit der Familie der Schwester meines Vaters im Haus meines Großvaters und seiner Frau – meiner Oma. In Lustenau habe ich meine Kindheit und 8-jährige Schulzeit verbracht.
Das 9. Schuljahr habe ich in Hall im Tirol absolviert. Heimweh war in dieser Klosterschule für mich kein Thema, da ich dort ENDLICH meinen heißbegehrten, eigenen Hund in Empfang nehmen durfte.
Ein eigener Hund – ENDLICH! Vorbei die Zeiten der Plüschhunde zu jedem Fest, vorbei das Wandern durch die ganze Gemeinde, um einen Hund ausleihen zu können und mit diesem dann in die Hundeschule zu gehen! Nein, endlich hatte ich einen eigenen Hund!
In dieser Klosterschule wurde auch meine Diskussionsfreude an kirchlichen und geistigen Themen wach gehalten. Aber das Wichtigste für mich war: ein eigener Hund!
Da wir in diesem großen Haus, mit den zwei anderen Familien lebte, war mein Vater sehr gefordert, als er sich für seine Älteste stark machte, um die Erlaubnis für die Haltung eines Hundes bei allen 3 Familien einzuholen. Für diesen Einsatz bin ich meinen Eltern heute noch dankbar.
An meine Kindheit erinnere ich mich nur bruchstückhaft. Wir waren zwar 5 Kinder in einem Haus und auf der Strasse vor diesem Haus trafen sich täglich etwa 10 weitere Kinder, um zu spielen, doch zogen wir uns immer wieder gerne ins Haus zurück, denn „Außer uns ist ja niemand da!“. Im Haus spielten wir vermehrt „Hünderlis“. Dabei war ich Hundeführerin und meinen Schwestern und Cousins waren die Hunde, die geführt wurden.
Sie merken es sicher: ein Hund, das war mein größter Wunsch, der alles andere überdeckte und unwichtig machte!
War es dieses: “ Es ist immer jemand da, dem ich befehlen kann, was nun zu tun ist, der nicht nachfragt oder aufbegehrt…… oder war es die Gewissheit, dass da ist immer jemand ist, der nur für mich da ist“
Diese Gedanken kommen mir natürlich jetzt, im gereiften Alter!
Ich war die Älteste und erfuhr früh, dass groß werden oder älter werden nicht nur Vorteile bringt, sondern eigentlich nur eines: Verantwortung!
Der große Wunsch nach einem eigenen Hund führte mich mit 3 Freundinnen zusammen, die alle denselben Wunsch nach einem eigenen Hund hatten, und der sich für die 3 auch bald erfüllte.
Sofort nach dem 9. Schuljahr arbeitete ich bei meinem Vater in der Stickerei. Bald darauf zog ich zu einer großen Firma und arbeitete dort als Telefonvermittlerin. Hier bemerkte ich sehr schnell, wie wichtig mir der Umgang mit Menschen war und dass ich deren Probleme schnell erkannte – hörte? Aber es war für mich etwas ganz Normales, und deshalb war ein Hinterfragen gar nicht nötig.
Mit 23 Jahren habe ich den Mann kennen gelernt und geheiratet, mit dem ich ein Haus gebaut habe und der mich das große Glück erleben ließ, Mutter eines Sohnes zu werden. Florian kam nach 2-jähriger Ehe heiß ersehnt und vielgeliebt auf die Welt. Ja, dieser kleine Mensch war es, der mich immer wieder darauf aufmerksam machte, dass es noch mehr um uns herum gibt, als wir zu sehen gewohnt sind.
Ausschlaggebend dafür, mich mit all dem intensiver zu beschäftigen, war jedoch das Wissen, dass meine Ehe dabei war, sich aufzulösen.
Eine liebe Freundin hat mir in dieser schweren Zeit Rückendeckung gegeben. So lernte ich in Deutschland Autogenes Training, machte Kurse in Yoga, und unter anderem auch die Ausbildung zur psychologischen Beraterin.
Sie nahm mich auch mit nach Mondsee, zu Fr. Virag, bei der wir den Channeling-Kurs besuchten.
In meinem „anderen“ Leben wurde ich mit der Scheidung fertig, arbeitete bei Rechtsanwälten und lernte – und lerne immer noch - mit der Diagnose MS (Multiple Sklerose) zurechtzukommen.
Einige Zeit nach der Diagnose MS wurde ich arbeitslos. Dann fielen mir die Unterlagen zur Ausbildung als Mediatorin in die Hände, und ich stellte mich gerne dieser Aufgabe und machte die Ausbildung.
Die Krankheit behinderte mich an meinem sehr schnellen Lebensstil. Die Sätze: „Ja, mach ich schnell“, „Ich lauf da mal schnell hin“ …., verloren ihre Wirklichkeit! Die Chinesen sagen doch: „Wenn du schnell wohin musst, bleib stehen!“ Mir bleibt nun nichts anderes mehr übrig, als alles bewusst und bedächtig zu machen.
Wenn auch das gefüllte Glas von A nach B zu tragen einige Schwierigkeiten birgt, ist das Annehmen von Hilfe in alltäglichen Angelegenheiten für mich immer wieder eine Herausforderung.
Mit dem 2-Finger Suchsystem am Computer zu arbeiten, oder mich auf eine Bühne zu stellen und einen Vortrag zu halten, ist eine große Herausforderung für mich.
Ich habe glücklicherweise eine liebe Familie, die mich unterstützt. Ich bin auch in Kreisen lieber Menschen, wie im Chor, bei der Hippotherapie (Therapie mit Pferden) oder der Cranio sakralen Massage, sehr lieb aufgenommen und kann mit der Unterstützung und Hilfe ganz lieber Freunde rechnen.
Letztes Jahr habe ich das Programm für die Aura und Energiearbeit gelesen und die Ausbildung besucht.
Dieses Jahr hat mir Rositta die Möglichkeit gegeben, das Seminar erneut zu besuchen. Wieder ist ein Jahr voller Unterstützung für mich, voller Lachen und etwas Weinen, vorbeigegangen.
Ich habe gelernt und erfahren dürfen, dass ich trotz meines Handycaps nicht weniger Wert bin und so geliebt und angenommen werde, wie ich bin.
DIE AURA - WAS IST DAS?
Diese Frage – und die Frage: „Was machst du eigentlich immer in Mondsee?“ haben mir einige Freunde, Verwandte und andere Menschen, die mich kennen, immer wieder gestellt.
Ja, was ist nun diese Aura?.
Wenn Sie sich auch schon diese Frage gestellt haben und im Duden nachgelesen haben, ist die dort beschriebene medizinische Erläuterung vom "Unbehagen vor epileptischen Anfällen" ganz sicher nicht das was wir hier meinen. Da trifft der lateinische Ausdruck Aura oder Aurae " eine besondere Ausstrahlung" schon eher zu.
Die Ausstrahlung eines Menschen ist etwas sehr Intimes und Kostbares. Es bedarf großer Behutsamkeit und Achtsamkeit, wenn wir diese erkennen und Nähe und Offenheit zueinander erleben wollen. Wollen wir verhindern, dass der Betroffene sich rasch zurückzieht und ein Schutzfeld der Abwehr und Verteidigung um sich herum errichtet, bedarf es großer Bewußtheit, Liebe und innerer Balance, wenn wir die Energien wahrnehmen und beschreiben wollen. So ein Zustand kann durch geschultes, herzoffenes Begleiten, wie es in der Aura & Energie-Ausbildung gelebt wird, erreicht werden.
Jeder von uns hat vielleicht schon einmal erlebt, dass man die Aura eines anderen Menschen wahrnehmen kann. Hellsichtige Menschen können diese sogar sehen.
Zu Beginn der intensiven Behandlung dieses Themas Aura+Energie sprachen wir über das russische Ehepaaar Kirlian, die im Zuge ihrer Forschungen Aufzeichnungen machten, in denen jeder auf einem Fotopapier abgelegter Finger oder Zeh durch Hochfrequenzfotografie mit einem „Strahlenkranz“ sichtbar gemacht werden kann. Dieser Strahlenkranz machte es möglich, durch seine „Vollständigkeit“ – oder durch sein „unterbrochen“ sein, auf mögliche Gesundheit, Defizite oder Überladung zu schließen.
Dann machte die Aura-Fotografie auf sich aufmerksam. Bei diesen Fotos, die nun in allen möglichen Farben auf Papier zu sehen sind, ist es wichtig, die Bedeutung der einzelnen Farben zu kennen. Auch das wurde uns in diesem Kurs näher gebracht.
Wir lernten weiters, dass die Aura aus 7 Schichten besteht.
Die 1. Schicht ist der Ätherkörper. Die Farbe des Ätherkörpers ist hellblau bis grau, je nachdem wie der Mensch lebt. Dazu gehört das Basis Chakra. Bei einer Operation wird auch der Ätherkörper durchtrennt – und muss dann auch wieder zusammenwachsen.
Der 2. Schicht ist der Emotional Körper. Diese Energie zeigt sich als Wolken aus buntem Licht Hier sind unsere Gefühle zu erfahren. Je klarer die Gefühle – umso klarer die Farben.
Die 3. Schicht wird als Mental Körper verstanden. Diese Energie zeigt sich als strukturierte, gelbe Linien. Hier ist das Energiefeld unserer Gedanken. Der Mental Körper durchdringt den Emotional Körper bis zum Ätherkörper.
Die 4. Schicht wird dem Herz Chakra zugeordnet. Als Farbe können wir ein buntes, pstellfarbiges Licht erkennen. Das Herzzentrum wird auch als Brücke zwischen den 3 ersten Chakren und den drei höheren Chakren, oder zwischen dem kleinen ich + großen ICH gesehen. Man kann es auch als Sprungbrett in die nächste Ebene bezeichnet.
Wir lernten, dass die 3 unteren Ebenen das physische Leben spiegeln, die 4. Ebene ist die Brücke zu den oberen äußeren Schichten und die 5.-7. Ebene zeigt die spirituellen Ebenen.
Die 5. Ebene wird der Ätherischer Negativkörpe genannt. Die Farbe zeigt sich in kobaltblauem Licht. Dieser Körper ist sehr schwer wahrnehmbar.
Der 6. KörperIst in der Höhe des 3. Auges. Er zeigt sich als irisierender Lichtstrahl.
Der 7. Körper ist der Kausale Körper. Er zeigt sich in Fäden aus goldenem Licht. In diesem ist alles Licht von den Körpern 1 bis 7 enthalten.
Nachfolgende Übung bringt eventuell verdichtete Energien in der Aura wieder in Fluss:
Man verwendete die Hände als Kamm und kämmt vom Körper weg schräg hinauf die Aura durch. Bei dieser Übung kann auch ein Prickeln oder Knistern spürbar sein. Dabei dehnt sich die Aura aus.
In diesem „Bewusstwerdungskurs“ lernten wir auch Rückführungstechniken, Channeling, die Arbeit mit Tönen und den generellen Umgang mit feinstofflichen Kräften.
Monika Rachbauer |
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