|

Die Natur ist immer für uns da und beschenkt uns reichlichst, wenn wir sie nur hören!
Es war so. Im Spätherbst 2006 war ich bei einer Freundin am Chiemsee. Dort entdeckte ich ein Buch, mit dem Titel: "Wohnen in guter Energie". Das war natürlich mein Nachtlesefutter. Ich hab gelesen und gelesen und gelesen, die Augen brannten schon arg, die Hand schlief ein, aber ich konnte doch noch nicht aufhören. Ich war hin und weg. Besonders das mit den Harzen hat mich zutiefst angesprochen.
Zirka sechs bis sieben Wochen später, Weihnachten - die 13 heiligen Nächte, die ich immer sehr achtsam und bewußt erlebe. Am 27.12. war Traumwetter, glitzender Schnee, Tage, die ich immer in meinem Elternhaus verbringe. Das ist weit drinnen im Zillertal, auf 1200 m Höhe gelegen. Ich ging am Vormittag los, ein gutes Stück in den Fichtenwald hinen. Hier herrschte Stille, absolute Stille, glitzernder Schnee und die heilige Weihnachtsstimmung. Mein Vorsatz war, Lärchenharz zu finden. So wie es Marlis angeregt hat in ihrem Buch, in dem sie empfahl, die heimischen Harze selber zu "pflücken."
Ich besuchte zirka 30 Lärchenbäume. Sie stehen natürlich nicht wie in einer Allee am Wegrand, Stamm an Stamm. Knirschender weicher Schnee, meist kniehoch, versteckte Wurzeln, Gräben, Kuppen. Manchmal brachte es mich zu akrobatischen Kunststücken, um zu den Bäumen zu kommen. Aber es hatte einen Zauber, mich jedem Baum zu nähern. Die Ausbeute war sehr, sehr mager. Jedoch die Stimmung und die Gespräche mit ihnen im Schneeglitzer-Echo war einzig.
Herbst 2008. Nachdem ich nun Marlis persönlich nach einer Lesung und einem Seminar in Innsbruck kennen gelernt hatte, nachdem ich auch ein Seminar in der Blumenschule mitgemacht habe, hatte ich ein freies HERBSTWOCHENENDE in Innsbruck. Es ist eine Seltenheit für mich, ein freies Wochenende zu haben.
Ich nahm mir vor, Kiefernharz in der Nähe zu suchen. Richtung Nordosten von Innsbruck gibt es schöne Waldwege mit Mischwald, auch mit vielen Kiefern. Mit Kiefern hatte ich schon die Monate davor sehr gute Erlebnisse von richtigem Heilwerden und Versöhnung, als ich mit ihrem Harz in meinem Elternhaus räucherte. Vorher gab es unter uns Geschwistern immer sehr viel Spannung, dicke Luft, Un-EINS-sein, das sich breit gemacht hatte. Durch das Räuchern war Vieles in Lösung gekommen.
Bevor ich in den Wald ging, richtete ich eine Bitte an die Natur und Naturwesen, damit sie mich führen, um Harz zu finden. Ich kam immer weiter in den Hang hinein, ich hangelte mich hoch, hatte jede Kiefer abgesucht, aber nichts gefunden. Fast eine Stunde lang war ich unterwegs, ohne etwas zu finden. Plötzlich hatte ich ganz deutlich das Wissen, "Hellwissen": "So gehts nicht."
Ich stellte mich hin und zentrierte mich. Tief und bewusst. Dann sprach ich das Wesen "Kiefer" ganz klar und deutlich bewusst an: "Ich bitte euch Kiefern, mir etwas von eurem Harz zu geben, ich brauche es zum Räuchern ....."
Ich drehte mich um, ging schnurstracks auf eine Kiefer in zirka 3 Metern Entfernung zu. Und da war Harz - in Fülle. Eine ganze Hand voll. Ich wurde daraufhin noch zu drei weiteren tragenden Kiefern gerufen und hatte reiche Ernte. Wie war ich den Baumwesen dankbar!
Die nächsten Wochen und Monate passierte es mir immer wieder, wenn ich in den Wäldern spazieren ging, egal wo, auch wenn ich überhaupt nie vorhatte Harze zu sammeln, jeder Baum, der für mich ein "Geschenk" hatte, hat mich sehr deutlich zu sich gerufen. Es war wirklich spürbar. Ich stoppte mitten am Weg, drehte mich zu dem Baum und ging reich beschenkt nach Hause.
Frühling, 24.5.09. Letzten Sonntag war ich wieder daheim im Zillertal. Ich spürte deutlich, daß ich diesmal wieder den Weg ins Wimmertal nehmen soll, wo die Lärchen sind. Also gut. Ich ging hinein in das Tal, alte Schleichwege, mit Steinen und Tannenzapfen, Spiralen und Ornamenten ausgelegt, wies grad kam. Das ist meine "Meditative Spurenlegung", die ich seit über 10 Jahren so mache. Es war ein schönes Eintauchen in das Grün die Bergwelt. Am Rückweg war ich ziemlich abgelenkt. Ich dachte an das Spiel vom Vortag. Wir drei Geschwister, Markus, Greta und ich haben so ein Rätselspiel gemacht, um Tiere zu finden in deren namen der zweite Buchstabe ein "a" ist. Also Rabe, Kakerlake, Lama, Gashahn, Maus, usw.
Ich war fast schon wieder bei der Straße. Auf einmal hiess es: "Stop!", ein ganz deutliches "Stop". Dann kam die innere Stimme: "Gegen dein chronisches Hühnerauge hilft Pech!" (Harz). - "Ja, ich verstehe." – Wieder: "STOOOOPPP – DA. VOR DIR !!!"
Vor mir war eine Fichte, die hatte Pech drauf, eine ganze Hand voll, und teilweise so schöner klarer Harz, wie edelster Bernstein. Ich hatte nichts dabei, also steckte ich es in den Hosensack. Das geht auch.
Gegen das Hühnerauge habe ich so ziemlich alles ausprobiert, nichts hat längerfristig geholfen. Dies half.
Danke ihr wunderbaren Bäume.
Veronika Seeber
Veronika Seeber macht Rhythmische Massage nach Dr. M. Hauschka, Farb-Meridian-Therapie nach Christel Heidemann und Klärendes Räuchern nach Marlis Bader. Sie ist zu erreichen in A-6020 Innsbruck, Gutenbergstrasse 3. Tel.: 0512/ 345 927, e-mail: berenike@gmx.at. Veronikas Folder mit allen Angaben über ihre Tätigkeiten zum Downloaden: http://www.gela.at/web/files/Folder_Veronika_2.pdf
|