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Dieses umfangreiche Thema, das auf das EU-Gesetz hinzielt, ist es wert, näher betrachtet zu werden. Bitte informieren Sie sich hier und anderswo.
Unter dem fast feierlichen Namen "Codes Alimentarius" (zu Deutsch "Lebensmittelkodex") wird seit langer Zeit an einem Vertrag gearbeitet, welcher uns im Bereich Lebensmittel ein sehr umfassendes Regelwerk bescheren soll. Was steckt dahinter?
DAS GESCHÄFT VON DER WIEGE BIS ZUR BAHRE
Von Fritz Loindl - 18.05.2009
Gesundheit und Krankheit sind ein weiter Bereich und haben großes Potential für gute Geschäfte und Profite. Fast unmittelbar dazu gehören natürlich auch die gesamte Lebensmittelerzeugung, -Verarbeitung und -Handel. Dies alles sind hervorragende Geschäftsfelder für Pharma und Chemiekonzerne, wie man ja inzwischen weltweit sehen kann. Fast in allen Bereichen des Lebens, sozusagen "von der Wiege bis zur Bahre" verdienen diese Konzerne sehr viel Geld.
Globale Verwaltungseinheiten wie EU oder WHO machen die Einflussnahme für diese Interessen natürlich einfach, und so kommen nach und nach Dinge zu Tage, welche wir noch vor 10 Jahren für unmöglich gehalten hätten.
Eine Bestrebung sich noch mehr Macht anzueignen und abzusichern ist auch der Codex Alimentarius, welcher schon sehr lange in Vorbereitung ist. Es geht hier um ein Vertragswerk, welches diese genannten Bereiche reglementieren und kontrollieren soll. Nach außen ist dieser Codex darauf ausgerichtet den Verbraucher zu schützen, in Wahrheit geht es aber um die Kontrolle, Einfluss und Macht diverser Kreise. Pharmakonzerne agieren inzwischen immer dreister und unverblümter. Der gesamte Lebensmittelsektor und Medizin (auch oder gerade alternative Medizin wie Homöopathie udgl.) soll diesem Regelwerk unterliegen.
Wie stark der Einfluss von diesen Konzernen ist, dass selbst Regierungen nichts mehr dagegen unternehmen können, gab vor kurzem auch Hr. Seehofer bei einem Interview offenkundig zu. (Hier das kurze 1,5 min. lange Interview mit Hr. Seehofer)
Wir möchten hier vorerst gar nicht auf die Details dieses mehrere Tausend Seiten umfassenden Codex Alimetarius eingehen und ihre Zeit schonen, sondern Ihnen nur ein sehr gutes aussagekräftiges Video vom Vortrag Dr. Lange ans Herz legen, welcher davon berichtet. (siehe unten)
Diese Entwicklung erschreckt natürlich viele Menschen und daher gehen seit geraumer Zeit verstärkt E-Mails zu diesem Thema durch das Internet. Viele Informationen welche dazu versandt werden, entsprechen aber nicht immer der Wahrheit. Es wird hier scheinbar auch bewusst Unwahrheit verbreitet um Verwirrung zu schaffen und um das ganze ins Lächerliche zu ziehen. Wer zum Thema Codex Alimentarius im Internet recherchiert, wird von der Fülle der Informationen fast erschlagen und es ist schwierig sich ein klares Bild zu machen.
Die Aktion ELIANT www.eliant.eu wird auch immer wieder als Organisation gegen den Codex Alimentarius genannt, welche eine Klage einbringen will. Dies entspricht auch nicht der Wahrheit. Eine Klärung dazu hat ELIANT unter http://eliant.eu/new/dementi/ veröffentlicht.
In Summe ist diese Informationsflut aus teils widersprüchlichen Fakten ein Zeichen, dass es sich dabei um eine sicherlich sehr "heiße Sache" handelt, welche unser aller Aufmerksamkeit bedarf.
Ich hatte vor kurzem die Möglichkeit beim "Alpenparlament" in der Schweiz einen Teil der Vorträge und Aufzeichnungen zu sehen, und eben auch den Vortrag von Dr. Lange über den Codex Alimentarius. Dr. Lange ist Gründer vom "World Institute of Natural Health Sciences" (Welt Institut für Natur-Gesundheits-Wissenschaften" - www.winhs.org ) und seine Ausführungen möchte ich Ihnen besonders ans Herz legen.
Die Seite www.alpenparlament.tv hat gerade gestartet und einige Vorträge sind schon zu sehen, eben auch der über den Codex Alimetarius.
Hier steht:
Die «Codex Alimentarius»-Kommission ist eine sogenannte Expertenkommission, mit der sich die Pharmaindustrie bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Welternährungsorganisation (FAO) eingenistet hat. Dies geschah von vorn herein mit der Absicht, Regelungen und Gesetze zum Schutz des globalen Pharmamarktes durchzusetzen, die in allen Ländern der Erde Gültigkeit haben. Die «Codex Alimentarius»-Kommission existiert seit 1963 und ist in ihrer Entstehungsgeschichte eng mit Protagonisten Hitlerdeutschlands verflochten. Codex alimentarius soll nach dem Willen der Welthandelsorganisation (WTO) die Grundlagen unseres gesamten Ernährungswesens regeln. Nicht weniger als 27 Unterkommissionen befassen sich mit diesem umfassenden Regelwerk.
Hier das Interview / Video von Dr. Lange über den "Codex Alimetarius" auf - www.alpenparlament.tv - und dann unter Ernährung.
Ich gebe Ihnen hier außerdem folgende Information weiter, die ich per Email mehrfach erhalten habe und die der Förderung des anthroposophischen Kulturgutes dient. Es geht dabei primär ebenfalls um das EU-Gesetz Codex Alimentarius, das die Inhaltsstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln, Babynahrung, Homöopatischen Präparaten, verschiedene Heilmethoden, etc. strikte regulieren möchte und auch alternative Kindergärten und Schulen reglementieren möchte.
Bitte informieren Sie sich selbst weiter - es ist ein umfangreiches, wichtiges Thema für unser aller Wohlergehen.
Ihre Rositta Virag
Die Aktion ELIANT sammelt weiter Unterschriften!
Gehen Sie auf: http://eliant.eu/new/?p=4
Helfen Sie mit!
Wofür?
Im Gegensatz zu den europäischen Nationalstaaten verfügt Europa selbst noch nicht über rechtliche Rahmenbedingungen, wie sie Initiativen angewandter Anthroposophie zu ihrer Erhaltung und Weiterentwicklung brauchen.
Beispielsweise gibt es keine Rechtsgrundlage
- für die Herstellung der biologisch-dynamischen Präparate,
- für spezifisch anthroposophische Arzneimittel (siehe Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom 20.09.07 in Luxemburg),
- für die Produktion von Demeter Säuglingsnahrung ohne künstliche Vitaminzusätze,
- für ein Bildungs- und Schulwesen, dass nicht nur den Eltern freie Wahlmöglichkeiten gibt, sondern auch selbst über eine zureichende Unabhängigkeit verfügt.
Mit den neu geplanten und teilweise schon verabschiedeten EU-Richtlinien ist die Situation entstanden, dass der Rechtsraum für Altbewährtes zunehmend eingeschränkt wird und via EU Recht auch gemäß Landesrecht noch Erlaubtes in Frage gestellt oder ausgehebelt wird.
Glücklicherweise besteht seit der Verabschiedung der Lissabonner Verträge vom 19. Oktober 2007 das Petitionsrecht für aktiv betriebene Eingaben bei der europäischen Kommission, wenn sie von 1 Million Stimmen unterstützt werden. ELIANT möchte von diesem Recht Gebrauch machen und mit demokratischen Mitteln die seit Jahren aktiv betriebene Lobbyarbeit der einzelnen europäischen Dachverbände für Anthroposophische Medizin, Arzneimittelherstellern, Patientenverbänden, Heilpädagogik, Waldorfschulen, Naturkosmetika, biologisch-dynamischen Landbau unterstützen. Denn von Behördenseite wurde immer wieder signalisiert, dass man diese Verbände und Institutionen kaum kenne und ihnen die „kritische Masse“ fehle um politisch etwas bewegen zu können. Dem will ELIANT abhelfen und bittet herzlich um Unterstützung dafür.
Wie?
- Möglichst viele Menschen zur Beteiligung an der Unterschriftenaktion begeistern,
- im eigenen Umkreis sammeln, auf das Online-voting aufmerksam machen,
- in der Apotheke, dem Biomarkt, der Bäckerei Postkarte und Infopakete auslegen,
- die kommenden Sommer/Adventsmärkte mit Freunden aufsuchen, Lehrer und Oberstufenschüler als freiwillige Unterstützer finden.
Heike Sommer Aktion ELIANT eliant.eu Presse/Öffentlichkeitsarbeit heike.sommer@eliant.eu
Aus der Charta der Aktion Eliant:
CHARTA
Ziele der Allianz
Menschenwürde und individuelle Entwicklung sind zentrale Werte europäischer Kultur. Zu ihrer Entfaltung haben seit über 80 Jahren die Initiativen der angewandten Anthroposophie Rudolf Steiners beigetragen. Vor allem auf den Gebieten der Landwirtschaft, der Pädagogik, der Heilpädagogik und der Medizin sind menschenwürdige Lebensformen von hoher Qualität und weltweiter Ausstrahlung entstanden. Diese für die Bürger Europas rechtlich zu sichern und als Beitrag für die Gestaltung Europas weiter zu entwickeln, ist Aufgabe dieser Allianz. Das Recht auf individuelle Entwicklung bedarf für den einzelnen Bürger in der europäischen Wirklichkeit nicht nur der Wahlfreiheit, sondern auch der Wahlmöglichkeit: Eltern müssen für ihre Kinder die Bildungseinrichtungen entsprechend ihrer erzieherischen Überzeugung wählen können. Jeder soll die medizinische Betreuung und die Art der Ernährung für sich in Anspruch nehmen können, die seiner Lebensweise entspricht. In Europa dürfen die Grund- und Menschenrechte nicht zum Nachteil dieser Kulturinitiativen eingeschränkt werden. Die Allianz stellt die Weichen dafür. ...
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