GELA
Rositta Virag
Lehen 67
A-5311 Innerschwand am Mondsee
Tel. + Fax: +43 (0)6232 6150
Email: info@gela.at

 
Willkommen
VERANSTALTUNGEN
ONLINE SHOP
LICHTEXPRESS
  Lichtexpress 56 - Frühjahr 2012
  Lichtexpress 55 - Winter 2012
  Lichtexpress 54 - Okt./Nov. 2011
  Lichtexpress 53 - Juni 2011
  Lichtexpress 52 - April/Mai 2011
  Lichtexpress 51 - März 2011
  Lichtexpress 50 - Feb. 2011
  Lichtexpress 49 - Jan. 2011
  Lichtexpress 48 - Dez. 2010
  Lichtexpress 47 - Nov. 2010
  Lichtexpress 46 - Okt. 2010
  Lichtexpress 45 - Sep. 2010
  Lichtexpress 44 - Aug. 2010
  Lichtexpress 43 - Juli 2010
  Sommerthemen 2009
  AUFSTIEG - ASCENSION
  Aura & Engergien
  Channelings
  Spirituelles
  Gesundheit
  Umwelt
  English Articles
Lichtexpress Archiv
Teilnehmerstimmen
Erfahrungsberichte
Spenden und Sponsor-Topf
Links
 

 
Newsletter
Jetzt abonnieren!
 

 
Seitensuche
 

Artikel im Warenkorb: 0 Stück    Warenwert: 0.00 EUR
LIEBE ... - Erfahrungen eines Aufstellungsleiters - von Leopold Zillinger


Fortsetzung zu dem Artikel: "Der Einfluss der Mutter-Kind-Beziehung auf unser Leben".

Meine persönliche Wahrheit sagt mir, es nützt alles nichts. Wir können uns in intellektuellen Sphären verlieren, es schön reden, aus der Verletzung heraus verfluchen oder uns euphorisch hingeben. Wir können leugnen, belächeln oder so tun, als ginge es uns nichts an. Doch egal für welche Sichtweise wir uns entscheiden, für welche Interpretation, es ist ganz egal, denn wir entkommen ihr nicht. Das Thema Nr. 1, um das sich jedes Leben dreht ist, herzlich auf den Punkt gebracht, die LIEBE.

Je bedingungsloser wir sie zulassen, desto himmlischer erfüllt sie unsere Alltäglichkeit. Wenn wir sie jedoch begrenzen, und darin sind wir wahre Meister, wenn wir sie aus der Verlustangst heraus mit einem Forderungskatalog ausstatten, mit Versicherungspolizzen, um uns ihrer scheinbar sicher sein zu können, immer dann ist kleines und großes Scheitern vorprogrammiert. Der Schriftsteller Erich Fried hat ihre Persönlichkeit in einem wunderbar klaren Satz zusammengefasst: „Es ist, was es ist.“

Meine ergänzende Klarheit dazu lautet: „Liebe ist die Intelligenz des Herzens!“

Der Kopf vermag sie poetisch zu beschreiben, doch sie auszudrücken gelingt nur über das Herz. In der passenden Symbiose „Hirn und Herz“ erweist sie sich als unschlagbar. Wobei eine solche Symbiose trotz grenzenloser Gedanken und bedingungslosem Herzen individuell bleibt. Grenzen- und Bedingungslosigkeit sollten die Grundmauern des persönlichen Liebestempels sein, um der umfassenden Ekstase so nahe wie möglich kommen zu können. Eine erfahrungsreiche Empfehlung.

Noch einmal analytisch betrachtet: Ob es die Beziehung zu unseren Eltern ist, zu den Geschwistern und Verwandten, zu Freunden vom Kindergarten bis ins hohe Alter, ob es die Lehrer in der Schule betrifft, Arbeitskollegen, Vorgesetzte, den religiösen Führer oder den Staatsmann …… es ist ewig ein Streben nach Zuneigung, Aufmerksamkeit und Respekt. Nach Achtung und Anerkennung. Damit folgen wir dem Entfaltungsdrang der Seele. Für mich hat sich dadurch schon längst der Verdacht bestätigt, dass hinter diesem Streben eine göttliche Absicht lauert. Der reine Fortpflanzungstrieb als Motor für das Leben schließt sich daher völlig aus. Unsere umfassende Gefühlswelt würde dadurch ad absurdum geführt. Wobei er sehr wohl eine wesentliche Funktion erfüllt. Nicht nur die der Fortpflanzung. Dieser Trieb, wie ich vermute, ist gleichzeitig die listige Hintertür, durch die sich die Liebe tatendurstig selbst in das hartnäckigste Verweigerungsprogramm einschleust, um Samen für Samen zu setzen. Ich sagte ja bereits, wir entkommen ihr nicht.

Das setzt mir ein schelmisches Lächeln ins Gesicht. Schließlich verstehe ich mich als ihr ergebener Verbündeter, der sich längst als ein Vermittler ihrer Botschaft geoutet hat.

Apropos Botschaft: Wenn sich die Liebe auf eine göttliche Absicht beruft, was wünscht sich diese Absicht? In meiner kindlichen Phantasie stelle ich mir vor, dass sich dieses Göttliche irgendwann einmal eine einschneidende Erkenntnis schenkte. Nämlich die, dass es zwar wusste die pure Liebe zu sein, dass es sich aber noch nie als solche erfahren hatte. Das ist so als würdest du wissen, dass du ein Mensch bist und du hast aber noch nie gelebt. Irgendwie spasslos. Also hat das Göttliche aus sich heraus ein Meer an Seelen geboren, dann mit unglaublicher Vielfalt „Das Spiel des Lebens“ kreiert und uns unter Beifall in dieses Abenteuer entlassen. Da sind wir nun.

(Übrigens habe ich meine kindliche Phantasie in ein Märchen „Die Geschichte der Liebe“ verpackt. Du findest sie auf meiner Homepage.)

So betrachtet beantwortet sich schlagartig die Frage nach dem Sinn des Lebens. Wenn dich diese Einsicht berührt, kannst du diesen Punkt ein für allemal abhacken.

Wir sind hier, um die bedingungslos Liebe zu lernen, damit sich das Göttliche durch unsere vielfältigen Erfahrungen reflektieren kann.

Wir sind, wie es scheint, in einer beschützten Mission unterwegs. Ich bin so vermessen zu behaupten, dass wir im Sinne dieser Herausforderung, von dem übergeordneten Standpunkt aus auch letztlich nichts falsch machen können. Selbst die erschreckendste Lieblosigkeit nimmt im vorgegebenen Lernprogramm ihren gleichwertigen Platz ein. In der Zustimmung wie in der Verweigerung liegt wesentliches Erfahrungspotential, das erst durch die Verschmelzung von beiden zur bedingungslosen Liebe transformiert. Beide Zustände erfüllen daher Vorbildcharakter.

Die Verweigerung inspiriert unsere Leidensfähigkeit, hingegen führt die beharrliche Zustimmung zielsicher in die Lebensfreude und damit in die berühmte Leichtigkeit des Seins. Das Leid motiviert unsere Sehnsucht nach der wahren Liebe. Es bringt uns auf den Weg. Vielen Dank.

Wie leidvoll das Leiden ausgelebt werden muss, damit wir endlich in die erlösende Richtung aufbrechen, ist wiederum jedem seine persönliche Entscheidung. Wie auch die Bewertung eines fremden Leidensweges bloß eine Interpretation aus dem eigenen Leiden heraus spiegelt. Im momentanen „Hier und Jetzt“ empfinde ich jede Bewertung als eine graduelle Hilflosigkeit der eigenen Suche gegenüber. Es ist also sinnlos, dass dir fremdes Leiden leid tut, weil das dem Leiden nicht hilft. Gott sei Dank gibt es stattdessen das Mitgefühl. Mit zu fühlen statt mit zu leiden hält uns handlungsfähig. Es birgt die Chance in sich, dass wir tatsächlich wertvolle Hilfestellung leisten können, anstatt uns im reinen Bedauern zu verlieren. Bedauern verstärkt das Leid, weil sich die Energie der Aufmerksamkeit auf die Trauer konzentriert. Und es realisiert sich immer das, worauf wir unsere Aufmerksamkeit lenken!

Wenn also der Sinn des Lebens die erleuchtende Überschrift „Lerne die bedingungslose Liebe“ trägt, dann ergibt sich für mich daraus eine zwingende, logische Konsequenz. Nämlich die, dass wir am Start unserer menschlichen Laufbahn unsere Herkunft vergessen und zuerst einmal aus der bedingungslosen Liebe hinaus fallen.

Warum ist das logisch?

Wäre dem nicht so, blieben wir uns bewusst, wer und was wir eigentlich sind, ein göttlicher Funke, dann säßen wir ja im selben Dilemma wie unser Ursprung! In dem Wissen ohne Erfahrung. So befällt uns die himmlische Alzheimerkrankheit, damit wir die Liebe über die Erfahrungen zurück erobern. Daher fallen wir, eben logisch, zuerst einmal aus der bedingungslosen Liebe hinaus!

Diese Einsicht nimmt unseren Eltern und uns als Eltern eine schwere Bürde von den überforderten Schultern. Sie stellt befreiend klar: Selbst die besten Eltern der Welt können einem Kind nie genügend Liebe geben. Wie sehr sie sich und wir uns auch bemühen, es funktioniert nicht. Abgesehen davon, dass wir inzwischen wissen (Artikel 1), dass alle Eltern im Rahmen ihrer Möglichkeiten die besten Eltern der Welt sind. Diese Einsicht entlässt uns aus der Schuld versagt zu haben, wie auch aus der verständlichen Versuchung unseren Eltern Schuld zu zuweisen. Diese Einsicht bringt uns in die Eigenverantwortung.

Im ersten Artikel bin ich ebenfalls bereits darauf eingegangen, dass wir anfänglich unsere Eltern als wahre Götter betrachten und einschätzen und sie daher in keiner Weise in Frage stellen. Weil wir ihr Verhalten auf Grund fehlender Erfahrungen noch gar nicht anders interpretieren können. Es gibt aber einen weiteren, sehr wesentlichen Grund:

Weil wir uns im Babystadium unseren Eltern gegenüber in der bedingungslosen Liebe befinden. Obwohl in manchen Fällen bereits während der Schwangerschaftszeit traumatische Erlebnisse stattgefunden haben. Trotzdem. Wir fallen nicht gleich aus der Liebe hinaus.

Dieser „Fall aus dem Paradies“ beginnt erst mit dem fortlaufenden Erwachen des Bewusstseins des Kindes und den damit verbundenen Erwartungshaltungen der Eltern. Vorher, so lange wir uns sonnig mit dem Geräusch einer Rassel begnügen, an Polsterzipfeln kauen, uns von Muttermilch ernähren und die Mutterbrust auch die Quelle der Geborgenheit bedeutet, so lange bleibt uns der innere Frieden erhalten.

Doch dann beginnt es stürmisch zu werden. Ab den Tagen wo wir mit Krabbeln, Gehen, Sprechen und eigenständigen Gedanken beginnen unsere Welt zu erobern, stoßen wir auf das Erziehungsprogramm unserer Eltern und damit auf Widerstand. Natürlich handeln sie, das kann ich nicht oft genug betonen, mit besten Absichten und wollen auch nur unser Bestes. Klarerweise sind Kinder und Eltern nicht immer einer Meinung. Die Kleinen riechen Abenteuer, kennen (wollen) noch keine Grenzen, die Eltern hingegen beginnen bereits ihre Vorstellungen umzusetzen, was aus dem Nachwuchs einmal werden soll.

Es sind aber nicht die Erwartungshaltungen, die uns stressen, sondern die Art und Weise der Vermittlung. Entspricht ein Kind, wird es mit Liebe belohnt. Verweigert es, folgt Liebesentzug. Ein Elternteil wird zornig, enttäuscht, es wird gestraft ………. Jetzt verlassen wir die bedingungslose Liebe, weil uns die Eltern das Gegenteil vorleben.

Liebesentzug schmerzt das kleine Herz unsagbar (auch das große)! Jeder geringe Liebesentzug hinterlässt im Herzen des Kindes eine Verletzung, weil wir nichts so sehr wollen als geliebt zu werden. Bedingungslos! Jeder Liebesentzug nährt unsere Verlustangst, die später, jetzt selbst erwachsen, unsere eigene Liebesfähigkeit bestimmt.

Wir haben also gelernt, dass Liebe ihren Preis hat! Wir haben gelernt, dass man Erwartungshaltungen entsprechen „muss“. Und wir besitzen ein trauriges, oftmals verwundetes Herz ……….

Und unter diesen prägenden Erfahrungen ist auch unsere Fähigkeit, bedingungslos zu lieben, tief vergraben. Hier schließt sich der Kreis. Aus unserem Mangel an Liebe heraus, inszenieren wir unser Leben.

Besonders in Partnerschaften zeigt sich unser Schulungsprogramm deutlich. Im Sinne unserer Verlustängste, unserer Eifersucht, überreichen wir dem Märchenprinzen, beziehungsweise unserer Prinzessin ein Forderungspaket, in dem genau angegeben ist, was er/sie von nun an zu unterlassen hat und wo Freiraum gewährt wird. Wir regen uns darüber auch nicht auf, wir können bestens damit, wenn wir selbst ein derartiges Paket überreicht bekommen. Schließlich sind wir Experten im Entsprechen.

Was passiert nun? Von nun an „überwacht“ jeder jeden, damit die eigenen Erwartungen nur ja erfüllt werden und wehe, wenn nicht! Dann wird das Kriegsbeil ausgegraben! Und auch wieder eingegraben. Man verzeiht ja gerne, wenn sich die Wogen glätten. (Ich sage hier bewusst verzeihen und nicht versöhnen.) Wirklich ernsthafte Krisen brechen aus, wenn ein Partner bewusst seine Persönlichkeit ( Muster) zu verändern beginnt. Wenn er sich auf den Weg macht, sich selbst zu finden und eingetretene Pfade verlässt, während der andere Partner lieber den Gewohnheiten vertraut.

Wenn sich die Bedürfnisse zu verändern beginnen, wenn einer von beiden erkennt, wie erfüllender es ist, sich vorrangig selbst zu entsprechen und die eigenen Bedürfnisse mindestens den gleichen Stellenwert wie die des Partners bekommen …… Wenn das Licht an geht …….. Aber das ist eine weitere Geschichte.

Zusammengefasst wird verständlich, warum wir uns in den unterschiedlichen Lebensbereichen abmühen, ohne den gewünschten Erfolg verbuchen zu können. Weil wir durch unsere Eltern schmerzvoll erfahren haben, dass Liebe nicht bedingungslos ist. Und so sind wir aus der bedingungslosen Liebe hinaus gefallen und hinein in die Verlustängste.

Wir haben also Angst, nicht genug geliebt zu werden. Angst, es gar nicht wert zu sein, geliebt zu werden, Angst, nicht lieben zu können, Angst Liebe zu zulassen, Angst vor Nähe …… eigentlich macht uns das Leben (immer wieder) Angst. Angst beschützt dich vor dem Leben. Vor deinem Leben! Angst und Liebe haben uns also ziemlich in der Zange.

Überprüfe doch folgende Behauptung: Egal welche Entscheidung wir treffen, wir treffen sie immer nur aus zwei Gründen. Aus Liebe oder aus Angst. Ich weiß, es gibt da noch egal, interessiert mich nicht, berührt mich nicht, hat nichts mit mir zu tun ……. Nur, wenn du aus dem Herzen heraus agierst, ist dir nichts egal. Versuche 3 Tage lang jede deiner Entscheidungen zuzuordnen. Wie oft gehorchst du der Angst oder wie oft folgst du deinem Herzen?

Der Ausweg ist wieder (immer) die Versöhnung. Wenn wir in unserer Herkunftsgeschichte zurück reisen und uns unsere Muster (die Ängste der Eltern) bewusst machen, sind wir in der Lage diese Prägungen entsprechend zu verändern. Keine Situation, und möge sie noch so aussichtslos erscheinen, IST aussichtslos! Wir haben es jederzeit in der Hand, Meister unseres Lebens und damit auch erfolgreich zu werden! Zugegeben, es erfordert etwas Mut und Durchhaltevermögen. Aber wenn wir uns bewusst machen, wie viel Kraft wir in unsere Ängste investieren, in unsere Verhinderungsprogramme ………  wenn wir es schaffen, nur die Hälfte dieser Aufmerksamkeit in die andere Richtung zu lenken, dann tun sich neue Türen auf und es darf eine Realität entstehen, die wir in unseren kühnsten Träumen nicht für möglich hielten.

MERKSATZ:

40 000 bis 50 000 GEDANKEN GEHEN DIR TÄGLICH DURCH DEN KOPF. WENN DU 1000 bis 2000 DAVON AUF EIN BESTIMMTES ZIEL RICHTEST, WIRST DU ES ERREICHEN!


Der übergeordnete Sinn des Lebens ist der Weg in die Liebe, und niemand muss diesen Weg alleine gehen ………

Leo

Aus dem Herzen, in die Herzen!

www.schutzengelgmuh.com

 
 
   
Copyright © 2007 GELA, All rights reserved