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ORIENTIERUNGSLOS? - Rositta Virag spricht über das, was viele derzeit erleben |
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So wie es bisher war, wollen wir es nicht mehr - doch neu und unbekannt auch nicht. Aber was dann? Momentan herrscht Orientierungslosigkeit in uns.
Wir sind mitten drin in einer Zeit der enormen Bewusstseins- veränderungen, die jeden betreffen und - Endeffekt - jedem nützen. Momentan schaut es für viele so aus, als würde nur Chaos in ihrem Leben herrschen. Alte Strategien funktionieren nicht mehr und neue sind nicht da oder ängstigen. Bei der derzeitigen Orientierungslosigkeit fällt es schwer, einen höheren Sinn des ganzen zu erkennen.
Doch den Sinn gibt es: wir brechen auf in eine neue Welt, eine neue Zeit. Dies ist Evolution, ein kosmischer Zyklus der Entwicklung. Er gilt für alle und alles. Niemand und nichts kann sich dem auf Dauer entziehen oder widersetzen.
Ein bewusstes Mitgehen und Mitwirken an diesem Wandel kann nicht entstehen, wenn wir an Altem, unseren Gewohnheiten, dem Vertrauten anhaften und so weiter denken, fühlen und handeln wie bisher. Eine neue Lebensqualität kann nicht entstehen, wenn wir weiterhin alles bewerten, polarisieren, kritisieren und zerpflücken, wenn wir einander ausgrenzen, verurteilen und meinen, es besser zu wissen.
Wir höchstpersönlich - jeder einzelne von uns - haben uns selbst zu erforschen, um zu erfahren, welch wunderbares Potential in uns steckt und Wege zu finden, wie dieses Potential auszudrücken. Kein anderer kann das für uns tun. Nur wir selbst. Der Weg durch diese Erforschung mag eine Zeit lang Chaos verursachen (wie es derzeit ja geschieht), doch das ändert sich, wenn im Inneren aufgeräumt ist und wir wieder den Weg unseres Herzens (nicht des Verstandes oder des Bauchs) gefunden haben. Auch wenn wir manchmal nicht wissen wo es hingeht, der nächste mutige, aus dem Herzen entsprungene, Schritt ist richtig.
Manche Prophezeihungen sagen, dass die nächsten Monate und Jahre ziemlich turbulent sein werden: mit Umweltkatstrophen, Wetterkapriolen, Finanzkrisen und Markteinbrüchen, politischen Unruhen und anderen Szenarien. Wundern Sie sich nicht, wenn das kommt, denn nicht nur Sie erleben Umbrüche, Orientierungslosigkeit und bisher unbekannte Stabilitätsschwankungen. Auch anderen, ja allen, geht es so. Und weil es allen so geht, wird die Energiewelle der Veränderung und Destabilisierung verstärkt und potenziert. Also dürfen wir uns nicht wundern, wenn wir nirgends mehr Halt finden.
Dieser unangenehme Zustand von Haltlosigkeit und Unsicherheit, von enttäuscht sein und verlassen werden hält an solange wir versuchen, Fehler im außen zu finden, uns an Äußerem zu orientieren und dabei die eigenen Gefühle und Wahrnehmungen zu ignorieren oder zu mißachten. Erst wenn wir aufhören, im außen zu suchen und beginnen, uns nach innen zu wenden, werden wir stabil. Dann erfahren wir Halt, Sicherheit und Stärke aus uns selbst heraus. Dann sind wir ein Bollwerk im Sturm der Veränderungen geworden und ein Leuchtturm in der dunkelsten Nacht.
Doch wir sind dann nicht nur Bollwerke geworden, um anderen beizustehen und Leuchttürme, um anderen den Weg zu erhellen, sondern wir sind gleichzeitig selbst ein Stück tiefer in die nächsten Dimensionen eingetreten. In diese will uns die jetzige evolutionäre Umwälzung ja bringen. Dann bedarf es auch keiner Katastrophen mehr und dann wissen wir, dass sie uns sehr nützlich waren.
All diese Katastrophen-Szenarien im Persönlichen oder Globalen bestehen nur so lange, so lange wir uns dem Unbekannten und Ungewohnten widersetzen, so lange wir Sicherheit im außen suchen, so lange wir die eigene Stärke verleugnen und unsere Macht abgeben.
Erst wenn wir in unsere Macht kommen, in unserer Mitte zentriert sind, in diesen magischen Raum der inneren Stille eingetreten sind, werden all diese Turbulenzen ein Ende haben. Und wie durch ein Wunder - und es ist eines - erleben wir dann unser eigenes Leben als mühelos, getragen, gefördert und gesegnet.
Solche Erfahrungen sind die ersten Anzeichen dafür, dass wir in eine andere Dimension und damit in die neue Zeitqualität eingetreten sind.
Manche von uns kennen diesen Zustand schon und können ihn für längere oder kürzere Zeit auch aufrecht halten. Sie werden mir wahrscheinlich zustimmen, wenn ich erwähne, wie beglückend dieser Zustand der Wertfreiheit, der inneren Zentriertheit und der damit einhergehenden tiefen Dankbarkeit und Liebe ist. Und wie schön es ist, diese Erfahrung anderen zu vermitteln.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen Besinnung auf Ihr eigenes Potential und innere Verankerung in sich selbst.
Mit viel Liebe
Ihre Rositta Virag |
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