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SONNENSTÜRME TREFFEN DIE ERDE MIT EINER WUCHT VON 100 BOMBEN - ein Bericht vom 25. August 2010 aus dem australischen news.com.au


Der erste Sonnensturm dieses Zyklus prallte am 25.8.2010 auf die Erde und ließ sie spektakulär aufleuchten.

Nach 10 Jahren verhältnismäßigem Dahin-Dösen der Sonne erwacht diese nun und versetzt die Astronomen in höchste Alarmbereitschaft.

Etliche Medienzentren berichteten dieser Woche über die Warnung der NASA vor den massiven Sonnenerruptionen. Diese ließen die Erde heute morgen in spektakulären Lichtspielen aufflackern. Sie sind Vorboten der massiven Sonnenstürme, die sich soeben auftürmen und das Potenzial erreichen könnten, um das gesamte elektromagnetische Netz der Erde auszuschalten.
 
Zwar relativierte die NASA diese Berichte mit „Es könnte in 100 Jahren, vielleicht aber auch in 100 Tagen passieren“, jedoch setzt - laut Aussage eines australischen Astronomen - die Gemeinschaft der Weltrauminteressierten eher auf den baldigeren Eintritt.



Bild: NASA. Der erste Sonnensturm dieses Zyklus prallte heute
morgen auf die Erde und ließ sie spektakulär aufleuchten.

Trotz Relativierung der Aussagen haltet die NASA seit dem Jahr 2006 Ausschau nach diesen Sonnenerruptionen, und gewisse US-Berichte beteuern das Ausmaß der Zerstörung könnten mit Hollywoods Daten zu Thematik 2012 vergleichbar sein. http://www.examiner.com/weather-in-albany/nasa-massive-solar-storm-2012-could-wipe-out-power-grid
 
Vergleichbare Stürme der Jahre 1859 und 1921 erzeugten weltweites Chaos, welche das Telegrafische Netz im breiten Ausmaß lahm legten www.space.com/scienceastronomy/mystery_monday_031027.html

Der erwartete Sturm 2012 hat das Potenzial, noch durchschlagender zu sein.
 
Laut Aussage des Kolumnisten und Lektors des astronomischen Teils herrsche die generelle Übereinstimmung zwischen den Astronomen und den Solar-Astronomen, dass die Erruption (2012, möglicherweise aber in 2013) die Gewaltigste seit 100 Jahren sein werde.
 
Eine gewagte und eine ernst zunehmende Aussage, vor allem für jene, die es am meisten treffen wird, wie Luftlinien, Kommunikationsunternehmen und jeden Einzelnen, der mit modernen GPS arbeitet.

„Sie können Fehlstromschutzschalter (FI’s) zum Fallen bringen, aber auch Satelliten aus den Umlaufbahnen werfen, wie es bereits dieses Jahr passiert ist.“
 
Ungeachtet all dessen ist der Punkt, den die Astronomen machen, nicht darauf bezogen, ob der nächste Sonnensturm ruhiger oder so gewaltig wie die Erruptionen des Jahres 1859 sein wird. Fakt ist, dass seit Mitte der 80er keine Erruption mehr aufgetreten ist. Commodore hatte gerade eben Amiga (Anm. d. Ü.: ein Computersystem der 80er von Commodore) vom Stapel laufen lassen und der einzige digitale Sturm dazwischen war Tetris (Anm. d. Ü.: ein Computerspiel, das damals erfunden wurde). Niemand weiß, welche Auswirkung der  2012-2013 „Solar Max“ auf unsere digitale Gesellschaft tatsächlich haben wird.
 
Dr. Richard Fischer, Direktor der Abteilung für Heliophysik der NASA, meinte zu Hr. Reneke, die gewaltige Erruption würden uns treffen wie ein „Gewitter aus Blitzen“, welche katastrophale Konsequenzen für die Gesundheit der Menschen, die Notfallseinrichtungen und die nationale Sicherheit nach sich ziehen würde, solange nicht entsprechende Vorkehrungen getroffen werden.
 
Die US Regierungsfunktionäre nahmen zu Beginn des Jahres teil bei einer „Tabletop Exercise“, einer Tischrunde in Boulder, Colorado, um alle Möglichkeiten auszuloten, was passieren könnte, wenn die Erruption im Ausmaß von 1859 bzw. 1921 auf die Erde treffen würde.
 
Die Heftigkeit der Erruption des Jahres 1859 war vergleichbar mit den Prognosen der NASA, welche diesen für innerhalb der nächsten 3 Jahre vorsagten – zwar von geringerer Aktivität, aber in einer stärkeren Durchschlagskraft.
 
Die NASA gibt einen kürzlich erschienen Bericht der „National Academy of Sciences“ durch, nachdem es heißt, wenn ein vergleichbarer Sturm heute toben würde, würden die Schäden an der High-Tech-Infrastruktur mit 1 bis 2 Billiarden zu bewerten sein und ein gänzlicher Wiederaufbau würde 4 – 10 Jahren erfordern.
 
Die Belegschaft der „Space Weather Prediction Center" in Colorado, welche Gastgeber der „Tabletop Exercise“ war, meinte, dass bei unserer Abhängigkeit von der Satellitentechnologie ein solches Ereignis die Erde in der Größenordnung eines weltweiten Hurrikanes bzw. Erdbebens treffen könnte. http://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=124125001
 
Der Grund für diese Befürchtung ist auch der Eintritt der Sonne in eine Phase bekannt als „Solar Cycle 24.
 
All diese alarmierenden Nachrichten rund um dieses Ereignisses wird durch zwei Umstände angeheizt.

Zuerst ist da das Buch des Katastrophenexperten Lawrence E. Joseph, „Guilty of Apocalypse: The Case Against 2012", in welchem er beschreibt, dass der „Hurrikan Katrina" der Welt einen noch nie dagewesen weltweiten Umbruch einleiten könnte. Als Zweites gibt es eine Theorie, die in den Raum stellt, dass Sonnenflecken sich durch die Sonne wie auf einem Strom bewegen, vergleichbar mit den Strömen der großen Ozeane, welche das Wetter der Erde kontrollieren. Der Strom bewege magnetische Felder durch die Sonne. Kämen diese auf die Oberfläche, würden diese als Sonnenflecken explodieren. Geschwächt von der Explosion würden diese die Reise zurück ins Sonneninnere antreten, wobei sie sich wieder aufladen würden.
 
All dies passiere in einem ungefährem Zyklus von 40 – 50 Jahren - gemäß der Aussage des Sonnenphysikers David Hathaway von den „National Space Science and Technology Center“ der US. Er meint, wenn die Ströme schneller fließen, sammeln sich die vielen kleinen magnetischen Felder, was auf eine zukünftige, intensivere Aktivität hindeutet.  „Der Strom erhöhte sein Tempo in den Jahren 1986 – 1996“, sagte Hr. Prof. Hathaway. „Alte magnetische Felder tauchten in die Sonne und sollten in den Jahren 2010 – 2011 als Sonnenflecken wiedererscheinen."
 
Viele der Experten stimmen dieser Theorie zu, wenngleich jene mit der Prognose des „Solar Max“ in 2012 die höchste Zustimmung bekommen.
 
Sie behaupten, die Satelliten würden um 50 Jahre altern und so unbrauchbare Daten wie noch nie zuvor von sich geben, und die die Explosionskraft würde der Energie von 100 Millionen Wasserstoffbomben entsprechen.
 
„Wir wissen, dass es kommen wird, aber wir wissen nicht, wie sehr es uns treffen wird“, meinte Dr. Fisher zu Hr. Reneke in der letzten Ausgabe des „Australasian Science“. www.australasianscience.com.au/

„Die Systeme werden einfach nicht funktionieren. Die Einstrahlung (Anm. d. Ü.: der Sonnenenergie auf die Erde) verändert das Magnetfeld der Erde und es wird schnell gehen, so wie ein Blitzgewitter“.
 
„Das ist der Einfluss der Sonne“.



Original: http://www.news.com.au
von Peter Farquhar, Technology Editor
aus: news.com.au, August 25, 2010, 3: 40 pm
übersetzt von J. Pisjak


 
 
   
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